Schreiben ist Heilung.

Durch das Schreiben werden Gedanken greifbar und die Seele leichter.

Aber wie schreibt man über etwas, das wirklich wehtut?

Dann wird auch der Schmerz real, greifbar — oder?

Wie schreibt man über Gefühle, ohne pathetisch zu klingen?

Wie sagt man alles, was einem auf der Seele liegt, ohne als Schwächling oder Feigling abgestempelt zu werden?

Wie legt man sich mit Worten bloß und wirft die Last unterdrückter Gefühle von den Schultern — und bleibt dabei trotzdem bekleidet?

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Auf der Suche nach Antworten auf all diese und viele weitere Fragen lasse ich sie hier stehen — vor meinen Augen und vor deinen. Wer weiß, vielleicht finden wir irgendwann Antworten darauf.

Bis dahin. Stille. Leere. Trauer. Hilflosigkeit und eine Menge unaussprechlicher Wut.

Herzlich,

S-Mama