Die erste veröffentlichte Geschichte der neunjährigen Sofia – eine kurze, nachdenkliche Erzählung über das Verhältnis zwischen Menschen und Tieren, über Macht, Verantwortung und Mitgefühl.

Es war einmal vor unserer Zeit, da waren Dinos noch da, und sie alle lebten in Frieden.

Fleischfresser gab es, aber sie aßen nur andere, wenn diese gestorben waren.

Fleischfresser aßen aber auch Pflanzen.

Aber dann, als die ersten Menschen kamen, hat sich alles verändert, denn die Menschen wollten keinen Frieden.

Und sie fingen an zu jagen.

Sie jagten alles, was ihnen vor die Nase kam.

Die Dinos, die klein waren, hatten Glück, denn sie konnten schnell weglaufen.

Und bald war der Mensch an die Weltherrschaft gelangt.

Er fällte überall Bäume und baute Häuser (was das auch war, sie wohnten darin), und manche Häuser waren klein, aber manche waren groß (super groß).

Wir überlebenden Dinos versteckten uns auf einer von Menschen unerforschten Insel.

Als aber die Menschen Flugzeuge (fliegende Maschinen, in denen Menschen reinpassten) erfunden hatten, hatten sie uns Dinos gefunden. S

Die hatten uns in Käfige gesperrt und dann in einen Zoo gebracht (ein großer Käfig mit anderen Tieren, und Menschen gucken uns an).

Dort waren wir unglücklich, aber wir konnten nicht entkommen.

Wir blieben bis ans Lebensende dort…

So gehen wir Menschen auch heute mit Tieren um. Wir schlachten sie nur, um uns zu beglückwünschen, und ich will, dass sich daran etwas ändert!

Ich will, dass wir alle etwas dafür tun!

Sofia T-Rex