{"id":6717,"date":"2025-05-11T16:46:35","date_gmt":"2025-05-11T14:46:35","guid":{"rendered":"https:\/\/smama.blog\/?p=6717"},"modified":"2026-10-21T17:50:41","modified_gmt":"2026-10-21T15:50:41","slug":"mental-load","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/","title":{"rendered":"Mental Load bei M\u00fcttern"},"content":{"rendered":"<p>MENTAL LOAD BEI M\u00dcTTERN: Die Last, die wir t\u00e4glich tragen und die niemand sieht!<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Fr\u00fcher Morgen, so gegen halb sechs. Ich habe die Augen noch nicht ge\u00f6ffnet, weil ich wei\u00df, dass ich noch Zeit zum Schlafen habe, bevor der Wecker den Beginn eines neuen Arbeitstages ank\u00fcndigt. Aber meinen Kopf interessiert das nicht.<\/p>\n<p>Er legt mit voller Kraft los:<\/p>\n<ul>\n<li>Was packe ich Sofka heute als Pausenbrot ein (im Kopf gehe ich schon den K\u00fchlschrank durch und schaue, was gerade da ist);<\/li>\n<li>Ich muss ihr auch Helm und Skihandschuhe einpacken, weil sie heute mit der Schule zum Eislaufen geht;<\/li>\n<li>Nicht vergessen, ihr das Geld f\u00fcrs Theater mitzugeben, der Lehrer hat gesagt, dass sie n\u00e4chste Woche gehen.<\/li>\n<li>Oje, ich war immer noch nicht im Keller, um nachzusehen, was wir bei der Sammelaktion f\u00fcr die \u00f6rtliche Obdachlosenunterkunft spenden k\u00f6nnen!<\/li>\n<li>Beni kommt heute mit zur Arbeit, nicht vergessen, seine Medikamente einzupacken, falls es ihm wieder schlecht geht;<\/li>\n<li>Auch nicht vergessen, sein Futter mitzunehmen;<\/li>\n<li>Was mache ich mir selbst zum Mittagessen?<\/li>\n<li>Nein, warte, heute ist Donnerstag: Du hast mit Ana ausgemacht, dass ihr Salat bestellt;<\/li>\n<li>Also nicht vergessen, Bargeld mitzunehmen, damit du den Salat auch bezahlen kannst.<\/li>\n<li>Habe ich Sofka eigentlich den Kontrolltermin beim Augenarzt ausgemacht?<\/li>\n<li>Sie hat sich beschwert, dass ihre Turnschuhe zu klein sind, also muss ich ihr neue kaufen.<\/li>\n<li>Und hat sie genug Socken?<\/li>\n<li>Nach der Arbeit muss ich noch in den Laden, ein Geschenk f\u00fcr eine Kollegin kaufen, die in Mutterschutz geht, was fehlte mir da noch mal\u2026<\/li>\n<li>Ach ja, nicht vergessen, die Karte mitzunehmen, damit die anderen Kollegen unterschreiben k\u00f6nnen;<\/li>\n<li>Oje, und mir muss auch noch ein Text f\u00fcr die Karte einfallen\u2026<\/li>\n<li>Wann bekommt Beni noch mal seine n\u00e4chste Vitaminspritze?<\/li>\n<li>Hat er genug Futter f\u00fcr die Feiertage, oder muss ich nach der Arbeit noch neues kaufen?<\/li>\n<li>Und warte, wann hat der Tierarzt heute \u00fcberhaupt ge\u00f6ffnet?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und so weiter und so fort\u2026 Ich schreibe endlose Listen im Kopf, genau wie Sarah Jessica Parker im Film \u201eWorking Mum\u201c. Bis ich mich endlich dazu zwinge, die Augen zu \u00f6ffnen und aufzustehen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, ich bin nicht die Einzige. Wir alle machen das. Manche vor dem Einschlafen und manche, so wie ich, noch bevor sie die Augen \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Und das jeden Tag, ohne dass uns \u00fcberhaupt bewusst ist, wie viel Zeit und Energie uns das raubt.<\/p>\n<p>Auch mir selbst war nicht bewusst, wie viele solcher Gedanken mir jeden Tag durch den Kopf gehen. <em>Was ich nicht erledigt habe, was ich noch erledigen muss, was ich vergessen habe<\/em>\u2026<\/p>\n<p>Dazu kommen nat\u00fcrlich noch die Gedanken, dass ich <em>mich nicht genug anstrenge<\/em>, dass ich vielleicht noch eine halbe Stunde l\u00e4nger h\u00e4tte arbeiten oder eine Stunde l\u00e4nger mit Sofka verbringen k\u00f6nnen\u2026<\/p>\n<p><em>Und wann habe ich eigentlich zuletzt einen neuen Text geschrieben?<\/em><\/p>\n<p>Ja, die Wissenschaft hat einen Namen daf\u00fcr, und damit wird es real, greifbar.<\/p>\n<p>Nein, es liegt nicht an dir. Es ist ein Problem von uns allen, es hei\u00dft <strong>Mental Load<\/strong> und ist, welch \u00dcberraschung, typisch f\u00fcr M\u00fctter.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal wirklich bewusst wurde es mir, als ich das Buch <a href=\"https:\/\/www.rowohlt.de\/buch\/mareice-kaiser-das-unwohlsein-der-modernen-mutter-9783499003493\"><em>Das Unwohlsein der modernen Mutter<\/em><\/a> von Mareice Kaiser las:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eMental Load bezeichnet die geistige und organisatorische Belastung, die jemand tragen muss, um den Haushalt und die famili\u00e4ren Verpflichtungen am Laufen zu halten, eine Last, die f\u00fcr andere oft unsichtbar bleibt.\u201c (S. 87)<\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/mima_smama\/\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full\" src=\"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/MRK09986-min-683x1024.jpg\" alt=\"Eine Frau mit Brille blickt nachdenklich zur Seite\" \/><\/a><\/p>\n<h2>\u201eSuperkraft\u201c oder chronische \u00dcberlastung?<\/h2>\n<p>Als Frauen sind wir gesellschaftlich darauf konditioniert, <strong>uns von klein auf um andere zu k\u00fcmmern<\/strong>, und halten \u201eMultitasking\u201c f\u00fcr die typische \u201eSuperkraft\u201c von Frauen, besonders von M\u00fcttern. Wir f\u00fchlen uns stark und wichtig, wenn wir es schaffen, <a href=\"https:\/\/smama.blog\/de\/mama-bei-der-arbeit\/\">uns um alle und alles zu k\u00fcmmern.<\/a><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen alles, und zwar alles gleichzeitig.<\/p>\n<p>Dabei ist uns gar nicht bewusst, wie <strong>belastend<\/strong> das alles ist.<\/p>\n<blockquote><p>Es geht also weder um eine Superkraft von uns Frauen noch um den Zwang, immer alles unter Kontrolle haben zu m\u00fcssen. Es ist eine psychische Last, die wir mit der Rolle der Mutter unbewusst auf unsere Schultern genommen haben, als w\u00e4re sie ein schickes Accessoire.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und dann fragen wir uns, warum wir so ersch\u00f6pft sind. Warum wir irgendwann einfach nicht mehr k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Genau deshalb: Weil wir <strong>24 Stunden am Tag \u201earbeiten\u201c, jeden Tag, ohne Pause und ohne die dringend n\u00f6tige Erholung<\/strong>.<\/p>\n<p>So lange war ich \u00fcberzeugt, mein m\u00fctterliches Multitasking sei meine Superkraft.<\/p>\n<p>Nein, ich bin doch kein Kontrollfreak. Gl\u00fcckwunsch an mich selbst, ich bin auf die Masche reingefallen.<\/p>\n<p>Well done patriarchy, well done.<\/p>\n<p>Mir ist bewusst, dass meine <a href=\"https:\/\/smama.blog\/de\/gluecklich-ich-mit-marko\/\">Partnerschaft mit Marko<\/a> nicht wie die meisten Ehen heute ist. Auch nach 12 Jahren Ehe ist es f\u00fcr uns ganz selbstverst\u00e4ndlich, dass wir uns bei der Hausarbeit abwechseln, uns beide um Sofka und Beni k\u00fcmmern und auch umeinander, das ist bei uns einfach so.<\/p>\n<p>Wenn er sieht, dass der W\u00e4schekorb voll ist, stellt er eben die Waschmaschine an.<\/p>\n<p>Wenn ich sehe, dass der M\u00fclleimer voll ist, bringe ich den M\u00fcll raus.<\/p>\n<p>Aber zu meinem Pech hat er immer noch nicht gelernt, meine Gedanken zu lesen.<\/p>\n<p>Und genau das ist eigentlich einer der <strong>gr\u00f6\u00dften Irrt\u00fcmer unserer Zeit<\/strong>: <strong>dass der Partner von selbst wissen muss, was ihr braucht oder was euch st\u00f6rt<\/strong>.<\/p>\n<p>Ich dachte immer, dass wir zwei gut genug kommunizieren und uns die Aufgaben unseres gemeinsamen Lebens teilen. Aber erst als ich das besagte Buch gelesen hatte, wurde mir klar, wie viel unsichtbare mentale Arbeit ich investiere und verbrauche, ohne es \u00fcberhaupt zu merken.<\/p>\n<p>Wie das Leben so spielt, fragte mich Marko genau in der Zeit, als ich anfing, mich mit Mental Load zu besch\u00e4ftigen, eines Tages beim Kaffee ganz aus dem Nichts:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWei\u00dft du, mir ist aufgefallen, dass du immer diejenige bist, die Sofkas Arzttermine organisiert. Ich habe keine Ahnung, wann sie das n\u00e4chste Mal zum Augenarzt oder zum Zahnarzt muss.\u201c \u201eInteressant, dass dir das auff\u00e4llt. Die ersten paar Termine habe ich ganz automatisch ausgemacht und danach einfach die Organisation von jedem weiteren \u00fcbernommen. Aber ehrlich gesagt belastet es mich, an alles denken zu m\u00fcssen\u2026 Wenn wir schon dar\u00fcber reden, ist vielleicht ein guter Moment, dir zu sagen, dass ich morgens kurz vor dem Aufwachen meistens unbewusst anfange, im Kopf durchzugehen, was alles erledigt, mitgenommen oder ausgemacht werden muss.\u201c \u201eNa, dann ist es ja kein Wunder, dass du schon um acht Uhr abends so m\u00fcde bist! Hey, ich bin da, wie kann ich dich entlasten? Pass auf, ich \u00fcbernehme die Arzttermine!\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>And just like that, <strong>fiel ein Teil der Last von meinen Schultern.<\/strong><\/p>\n<h2>Vom Chaos zum Farbkalender<\/h2>\n<p><strong>Gute Organisation<\/strong> hei\u00dft nicht, dass das Gef\u00fchl der mentalen Last ausbleibt, aber sie kann es bis zu einem gewissen Grad verringern.<\/p>\n<blockquote><p><strong>Warum merken, wenn ich es aufschreiben kann<\/strong>, ist mein Motto. Das verringert das Chaos im Kopf erheblich, nimmt es aber leider nicht ganz weg.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir als Familie sind noch einen Schritt weiter gegangen. Damit sich unser Familienalltag leichter organisieren l\u00e4sst, teilen Marko und ich einen Google-Kalender auf dem Handy, in dem alle wichtigen Familien- und Einzeltermine stehen.<\/p>\n<p>Ein guter Freund sagte einmal zu mir, als wir versuchten, in meinem Kalender den n\u00e4chsten freien Abend f\u00fcr einen Spieleabend zu finden:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDein Kalender sieht aus wie Tetris, mit all den Eintr\u00e4gen und verschiedenen Farben! Wie findest du dich in diesem Chaos \u00fcberhaupt zurecht?\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Aber wenn ich unseren Familienkalender anschaue, sehe ich kein Chaos, sondern eine klare Struktur. Ich muss gar nicht lesen, was in welchem Termin steht, schon an der Farbe erkenne ich, wessen Termin es ist und wann wir als Familie Zeit f\u00fcr zus\u00e4tzliche Aktivit\u00e4ten haben, wie einen Spieleabend mit Freunden.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich steckt hinter jeder Farbe ein ganzes System, das uns das Leben leichter macht. Sofkas Termine sind apricotfarben, meine lila, Markos hellblau, Familientermine gelb und sehr wichtige, wie zum Beispiel Arztbesuche, rot. Und nein, ich bin nicht die Einzige, die Termine eintr\u00e4gt, das machen wir beide.<\/p>\n<p>Marko wei\u00df jederzeit, wann Sofka ihren n\u00e4chsten Arzttermin hat oder wann ich mit Kollegen ins Kino gehe, genauso wie ich wei\u00df, wann er zum Yoga geht oder mit Freunden Sony PlayStation spielt.<\/p>\n<h2>Gedankenkarussell ohne Pause<\/h2>\n<p>Aber ja, trotz unserer ganzen guten Organisation und unseres eingespielten Alltags wurde mir erst beim Lesen des besagten Buches klar: <strong>Ja, mein Feminismus lebt in meiner Beziehung, aber auch ich selbst bin ein Opfer des Mental Load, den alle M\u00fctter tragen<\/strong>.<\/p>\n<p>Denn ich bin diejenige, die daran denkt, dass alle Arzttermine rechtzeitig ausgemacht werden, dass keine Kontrolluntersuchung vergessen wird, genauso wenig wie ein Kindergeburtstag oder das Geschenk daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Wann Sofka w\u00e4hrend der Schulwoche ihre Eislaufsachen mitnehmen muss; ob ich ihr das Geld f\u00fcr den Theaterbesuch gegeben oder die Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung unterschrieben habe, dass ihr Foto auf der Webseite ver\u00f6ffentlicht werden darf.<\/p>\n<p>Dazu kommen nat\u00fcrlich noch die Untersuchungen, Impfungen und Medikamente f\u00fcr den Hund.<\/p>\n<p>Und dann noch: genug Aktivit\u00e4ten und Verabredungen f\u00fcr die Ferien organisieren, damit ihr nicht langweilig wird, sie aber auch nicht \u00fcberfordert ist und genug Zeit zum Ausruhen, f\u00fcr freies Spielen und sogar f\u00fcr Langeweile hat. Ja, auch darum k\u00fcmmern sich M\u00fctter, also ich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/mima_smama\/\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full\" src=\"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/mental-load-ilustracija.jpg\" alt=\"Illustration: Mutter und Tochter lesen ein Buch, umgeben von den Gedanken der Mutter an all ihre Aufgaben\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und nein, damit will ich nicht sagen, dass es mir schwerf\u00e4llt, mich um meine Familie oder meine Freunde zu k\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Im Gegenteil, ich habe mich bewusst daf\u00fcr entschieden, Ehefrau und Mutter zu sein, aber <strong>ich kann mich nicht erinnern, mich irgendwo f\u00fcr zus\u00e4tzliche mentale Last und ein st\u00e4ndiges schlechtes Gewissen angemeldet zu haben.<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>Oder geh\u00f6rt Mental Load zu den \u201eunerw\u00fcnschten Nebenwirkungen\u201c bzw. den \u201eNutzungsbedingungen\u201c, die im Ehevertrag ganz klein gedruckt stehen und die niemand liest?<\/p><\/blockquote>\n<p>Oder haben wir M\u00fctter, wie in Goethes Faust, alle einen unsichtbaren Pakt mit dem Teufel unterschrieben, in dem Moment, als wir zugestimmt haben, ein neues Wesen auf diese Welt zu bringen? Nur dass der hinterh\u00e4ltige Teufel in unserem Fall noch <strong>hinterh\u00e4ltiger ist: das Patriarchat<\/strong>.<\/p>\n<p>Im Unterschied zu Faust haben wir einen Ausweg, und wir k\u00f6nnen ihn selbst finden oder, noch besser, mit Hilfe unserer Partner, wenn wir welche haben.<\/p>\n<blockquote><p>All die emotionale und mentale Arbeit, die wir leisten, ist weit davon entfernt, sichtbar zu sein, und noch weiter davon, gesch\u00e4tzt zu werden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Von einer materiellen Entlohnung daf\u00fcr ganz zu schweigen. Ich war selbst schockiert, als ich erfuhr, dass Hausarbeit und die Sorge um die Familie bis zur Mitte des Mittelalters und den Anf\u00e4ngen des Fr\u00fchkapitalismus tats\u00e4chlich als gleichwertig mit der Arbeit au\u00dfer Haus galten. Denn beide Arbeiten musste ja jemand erledigen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber schreibt auch <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Caliban-Witch-Women-Primitive-Accumulation\/dp\/1570270597\">Silvia Federici in ihrem Buch <em>Caliban und die Hexe<\/em>.<\/a> Vor der Durchsetzung des Kapitalismus waren Frauen in feudalen Gemeinschaften an verschiedenen Bereichen der Produktion beteiligt und hatten Zugang zu gemeinsamen Ressourcen.<\/p>\n<p>Silvia Federici betont, dass Frauen damals ein gewisses Ma\u00df an Autonomie genossen und ihre Arbeit innerhalb der Gemeinschaft sichtbar und gesch\u00e4tzt war. Mit dem Aufkommen des Kapitalismus kam es jedoch zu einer systematischen Abwertung weiblicher Arbeit.<\/p>\n<p>Federici argumentiert, dass der Kapitalismus eine neue gesellschaftliche Arbeitsteilung schuf, die Frauen in die Sph\u00e4re unbezahlter Haus- und Reproduktionsarbeit dr\u00e4ngte, wodurch ihr Beitrag unsichtbar und unterbewertet wurde.<\/p>\n<p><strong>K\u00f6rperliche Arbeit, oder eben keine, ist messbar.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn jemand nicht abgesp\u00fclt hat, sieht man das Geschirr in der Sp\u00fcle, es ist greifbar.<\/p>\n<p><strong>Diese mentale Arbeit dagegen ist unsichtbar<\/strong>, und deshalb wissen viele gar nicht, dass wir sie leisten, oder andere bemerken ihr Gewicht nicht.<\/p>\n<blockquote><p>Und genau das ist der Haken am Mental Load. Er hat keinen Schalter, mit dem man ihn ausschalten kann, und kein rotes L\u00e4mpchen, das anderen zeigt, dass er gerade auf Hochtouren l\u00e4uft.<\/p><\/blockquote>\n<p>Deshalb ist es vor allem wichtig, dass wir uns seiner bewusst werden, damit wir ihn bei uns erkennen und lernen, mit ihm umzugehen, oder ihn wenigstens verringern.<\/p>\n<p>Damit aus der Last ein kleines H\u00e4ufchen wird und sie irgendwann vielleicht ganz verschwindet, damit die aufgew\u00fchlten Gedanken und endlosen To-do-Listen kleiner werden und, sobald sie auf Papier oder im Kalender stehen, auch dort bleiben.<\/p>\n<p><strong>Damit der unn\u00f6tige L\u00e4rm im Kopf aufh\u00f6rt.<\/strong><\/p>\n<p>Das ist das Ziel.<\/p>\n<h2>Wir brauchen keine \u201eHilfe\u201c, wir brauchen Gleichberechtigung<\/h2>\n<p>Der erste Schritt zur Besserung ist, \u00fcberhaupt zu erkennen, dass es das Problem gibt. Der zweite ist, die Art zu \u00e4ndern, wie wir dar\u00fcber sprechen. Solange wir denken und sagen, dass unsere Partner \u201euns helfen\u201c, im Haushalt und bei den Pflichten, beim Betreuen und Erziehen der Kinder, kommen wir nicht weit.<\/p>\n<p>Wenn wir davon sprechen, dass unsere Partner uns \u201ehelfen\u201c, stellen wir unbewusst in den Vordergrund, dass all das oben Genannte ganz allein unsere Verantwortung und unsere Aufgabe ist.<\/p>\n<blockquote><p>Wir brauchen keine Hilfe! Wir brauchen <strong>Gleichberechtigung!<\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p>Es ist nicht mein Haus, bei dem ich Hilfe br\u00e4uchte. Das Haus geh\u00f6rt uns, genauso wie das Kind.<\/p>\n<p><strong>Wir brauchen einen Mitstreiter, einen Weggef\u00e4hrten, einen Teamplayer, einen Partner.<\/strong><\/p>\n<p>Und wenn wir unsere Perspektive und unsere Wortwahl \u00e4ndern, m\u00fcssen wir auch die Art \u00e4ndern, wie wir kommunizieren, und das hei\u00dft, unserem Partner klar und ruhig zu sagen:<\/p>\n<p>\u201eHey, ich kann nicht mehr, k\u00f6nntest du \u2026 und ich mache \u2026\u201c.<\/p>\n<p>Denn so sehr wir auch <a href=\"https:\/\/smama.blog\/de\/verzaubert\/\">Hexen<\/a> sein m\u00f6gen, wir k\u00f6nnen unsere Lebenspartner nicht verhexen, damit sie unsere Gedanken lesen und unsere Bed\u00fcrfnisse vorhersehen.<br \/>\nJa, es w\u00e4re magisch, wenn wir das k\u00f6nnten, aber die Realit\u00e4t ist total unspektakul\u00e4r.<\/p>\n<p>Euer Partner muss also nicht wissen, was euch im Kopf herumgeht und was euch zu viel ist, aber ihr m\u00fcsst es ihm <strong>ruhig und ohne Anspannung sagen<\/strong>, ihn darauf hinweisen, ihn bitten.<\/p>\n<p>Denn selbst wenn unsere Partner aktiv am Familienleben teilnehmen, so wie Marko, <strong>ist es nicht selbstverst\u00e4ndlich, dass sie wissen, wie viel ihr auf euren Schultern tragt, und deshalb k\u00f6nnen sie auch keinen Teil der Last \u00fcbernehmen.<\/strong><\/p>\n<p>Und ihr werdet \u00fcberrascht sein, wie sie das dann ganz von selbst k\u00f6nnen, ohne dass ihr eingreifen m\u00fcsst.<\/p>\n<blockquote><p>Und wenn eure Partnerinnen es nicht schaffen, ihre Bed\u00fcrfnisse auszusprechen, liebe M\u00e4nner, dann ergreift selbst die Initiative.<\/p><\/blockquote>\n<p>Euch f\u00e4llt kein Zacken aus der Krone, wenn ihr wenigstens einmal am Tag fragt:<br \/>\n\u201eHey, wie geht\u2019s dir? Was kann ich tun, damit es dir besser geht?\u201c<\/p>\n<p>Marko bringt Sofia jede Woche zur Logop\u00e4din, macht ihre Zahnarzttermine aus und geht mit Beni zum Tierarzt, wenn es n\u00f6tig ist.<\/p>\n<blockquote><p>Ich habe losgelassen, er hat \u00fcbernommen, ich muss ihn nicht erinnern, und die Welt ist nicht stehen geblieben, und auch der Weltuntergang ist ausgeblieben.<\/p><\/blockquote>\n<p>Und ich <strong>schlafe ruhiger<\/strong> und wache selten vor 6 Uhr morgens auf.<\/p>\n<p>Es ist m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Herzlich,<\/p>\n<p><em>S-Mama<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MENTAL LOAD BEI M\u00dcTTERN: Die Last, die wir t\u00e4glich tragen <a href=\"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/\"> [&#8230;]<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":7782,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1047],"tags":[877,1939,2418,1149,2108],"class_list":["post-6717","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-mutter","tag-feminismus-de","tag-gleichberechtigung","tag-mental-load","tag-mutterschaft","tag-unsichtbare-arbeit"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mental Load bei M\u00fcttern | S-Mama<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Ein Essay \u00fcber den Mental Load von M\u00fcttern: unsichtbare Care-Arbeit, ungleiche Verantwortung in der Partnerschaft und der Weg zu echter Gleichberechtigung.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mental Load bei M\u00fcttern | S-Mama\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Ein Essay \u00fcber den Mental Load von M\u00fcttern: unsichtbare Care-Arbeit, ungleiche Verantwortung in der Partnerschaft und der Weg zu echter Gleichberechtigung.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"S-Mama Mima\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-05-11T14:46:35+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-10-21T15:50:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mental-load-featured.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"680\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"523\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"S-Mama\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"S-Mama\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"S-Mama\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/485ee2e31538640f05d28c6b89c8d501\"},\"headline\":\"Mental Load bei M\u00fcttern\",\"datePublished\":\"2025-05-11T14:46:35+00:00\",\"dateModified\":\"2026-10-21T15:50:41+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/\"},\"wordCount\":2453,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/485ee2e31538640f05d28c6b89c8d501\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/05\\\/mental-load-featured.jpg\",\"keywords\":[\"feminismus\",\"Gleichberechtigung\",\"mental load\",\"mutterschaft\",\"unsichtbare Arbeit\"],\"articleSection\":[\"Mutter\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/\",\"name\":\"Mental Load bei M\u00fcttern | S-Mama\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/05\\\/mental-load-featured.jpg\",\"datePublished\":\"2025-05-11T14:46:35+00:00\",\"dateModified\":\"2026-10-21T15:50:41+00:00\",\"description\":\"Ein Essay \u00fcber den Mental Load von M\u00fcttern: unsichtbare Care-Arbeit, ungleiche Verantwortung in der Partnerschaft und der Weg zu echter Gleichberechtigung.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/05\\\/mental-load-featured.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/05\\\/mental-load-featured.jpg\",\"width\":680,\"height\":523},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/mental-load\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Po\u010detna\",\"item\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Mental Load bei M\u00fcttern\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/\",\"name\":\"S-Mama Mima\",\"description\":\"Eseji o \u017eenama, maj\u010dinstvu i feminizmu\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/485ee2e31538640f05d28c6b89c8d501\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":[\"Person\",\"Organization\"],\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/485ee2e31538640f05d28c6b89c8d501\",\"name\":\"S-Mama\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/07\\\/wp-1626681547551.jpg\",\"url\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/07\\\/wp-1626681547551.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/07\\\/wp-1626681547551.jpg\",\"width\":1600,\"height\":1066,\"caption\":\"S-Mama\"},\"logo\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/07\\\/wp-1626681547551.jpg\"},\"description\":\"\u0106ao, ja sam Mima \u2014 autorka, esejistkinja i feministkinja. Pi\u0161em o svemu \u0161to se od \u017eena o\u010dekuje: o ljubavi bez recepta, maj\u010dinstvu bez uputstva i ve\u0161ticama koje su se usudile da ka\u017eu \\\"ne\\\". Iz tih eseja nastala je i moja knjiga \\\"\u017dena, majka, ve\u0161tica\\\". Neki bi i mene nazvali ve\u0161ticom, a ja ka\u017eem \u2014 re\u010di su moja magija.\",\"sameAs\":[\"http:\\\/\\\/smama.blog\",\"https:\\\/\\\/www.instagram.com\\\/smama_blog\\\/\"],\"url\":\"https:\\\/\\\/smama.blog\\\/de\\\/author\\\/mima\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Mental Load bei M\u00fcttern | S-Mama","description":"Ein Essay \u00fcber den Mental Load von M\u00fcttern: unsichtbare Care-Arbeit, ungleiche Verantwortung in der Partnerschaft und der Weg zu echter Gleichberechtigung.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Mental Load bei M\u00fcttern | S-Mama","og_description":"Ein Essay \u00fcber den Mental Load von M\u00fcttern: unsichtbare Care-Arbeit, ungleiche Verantwortung in der Partnerschaft und der Weg zu echter Gleichberechtigung.","og_url":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/","og_site_name":"S-Mama Mima","article_published_time":"2025-05-11T14:46:35+00:00","article_modified_time":"2026-10-21T15:50:41+00:00","og_image":[{"width":680,"height":523,"url":"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mental-load-featured.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"S-Mama","twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Verfasst von":"S-Mama","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/"},"author":{"name":"S-Mama","@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/#\/schema\/person\/485ee2e31538640f05d28c6b89c8d501"},"headline":"Mental Load bei M\u00fcttern","datePublished":"2025-05-11T14:46:35+00:00","dateModified":"2026-10-21T15:50:41+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/"},"wordCount":2453,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/#\/schema\/person\/485ee2e31538640f05d28c6b89c8d501"},"image":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mental-load-featured.jpg","keywords":["feminismus","Gleichberechtigung","mental load","mutterschaft","unsichtbare Arbeit"],"articleSection":["Mutter"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/","url":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/","name":"Mental Load bei M\u00fcttern | S-Mama","isPartOf":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mental-load-featured.jpg","datePublished":"2025-05-11T14:46:35+00:00","dateModified":"2026-10-21T15:50:41+00:00","description":"Ein Essay \u00fcber den Mental Load von M\u00fcttern: unsichtbare Care-Arbeit, ungleiche Verantwortung in der Partnerschaft und der Weg zu echter Gleichberechtigung.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/#primaryimage","url":"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mental-load-featured.jpg","contentUrl":"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/mental-load-featured.jpg","width":680,"height":523},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/mental-load\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Po\u010detna","item":"https:\/\/smama.blog\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Mental Load bei M\u00fcttern"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/#website","url":"https:\/\/smama.blog\/de\/","name":"S-Mama Mima","description":"Eseji o \u017eenama, maj\u010dinstvu i feminizmu","publisher":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/#\/schema\/person\/485ee2e31538640f05d28c6b89c8d501"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/smama.blog\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":["Person","Organization"],"@id":"https:\/\/smama.blog\/de\/#\/schema\/person\/485ee2e31538640f05d28c6b89c8d501","name":"S-Mama","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/wp-1626681547551.jpg","url":"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/wp-1626681547551.jpg","contentUrl":"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/wp-1626681547551.jpg","width":1600,"height":1066,"caption":"S-Mama"},"logo":{"@id":"https:\/\/smama.blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/wp-1626681547551.jpg"},"description":"\u0106ao, ja sam Mima \u2014 autorka, esejistkinja i feministkinja. Pi\u0161em o svemu \u0161to se od \u017eena o\u010dekuje: o ljubavi bez recepta, maj\u010dinstvu bez uputstva i ve\u0161ticama koje su se usudile da ka\u017eu \"ne\". Iz tih eseja nastala je i moja knjiga \"\u017dena, majka, ve\u0161tica\". Neki bi i mene nazvali ve\u0161ticom, a ja ka\u017eem \u2014 re\u010di su moja magija.","sameAs":["http:\/\/smama.blog","https:\/\/www.instagram.com\/smama_blog\/"],"url":"https:\/\/smama.blog\/de\/author\/mima\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6717"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6717\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8175,"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6717\/revisions\/8175"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7782"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/smama.blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}